Kreativworkshop bei ehlers//kohfeld


October 24, 2019 11:34 am

Ein Tag wie jeder andere?

Nein, aber besser. Gestartet hat der Tag unseres Kreativworkshops, wie jeder andere an dem ein größeres Meeting geplant ist. Eine Agenda mit strukturierten Zeiten zeigte uns, was an diesem Tag thematisch auf uns zukommt. Dazwischen zwei halbstündige Improvisations-Blöcke aus dem Theaterbereich.

Der erste Eindruck 

Solchen Ideen stehe ich generell offen gegenüber, kann mir dennoch vorstellen, dass es nicht überall ohne Augendrehen über die Bühne geht. Gehemmt zu sein ist meiner Meinung nach in solchen Situationen völlig normal. Vor den Vorgesetzen oder Mitarbeitenden das Arbeits-Ich fallen zu lassen ist nicht unbedingt eine der leichtesten Aufgaben. Den findigen Menschen wird aber schnell klar werden, dass es aber genau darum geht. Raus aus dem starren Arbeitsmodus und rein in die Kreativität. 

Los geht’s mit zwei Runden Improvisationsübungen

Spätestens nach der ersten Runde Improvisation wird man sich auch der Teambuildingmaßnahme bewusst, die mit den Übungen einhergeht. Zugegeben, war es auch für mich gewöhnungsbedürftig vor Vorgesetzten einen Roboter mit Antenne darzustellen und dabei „Biep, biep“ zu rufen, während andere dasselbe machten oder sich eben für das Nachahmen einer Kuh oder eines Tigers entschieden. Zwangsläufig wird hierbei gelacht, was die Gruppensituation auflockert und direkt am Anfang des Workshops die Mitarbeitenden näher zusammenrücken lässt.

Der Kreativworkshop in der Retrospektive

Beim Schreiben des Blogeintrags kam ich nicht umhin mich mit dem ganzen Tag noch einmal ausführlicher zu beschäftigen. Im nachhinein fällt mir noch einmal deutlicher auf, wie passend die Improblöcke und dazugehörigen Übungen gewählt wurden. Am Beginn des Tages lag der Fokus ganz klar auf der geistigen Lockerung und dem Ausbrechen aus den arbeitsbedingten Hierarchien. Dadurch war die Atmosphäre geöffnet, sodass der Austausch zwischen den Teilnehmenden ausgeglichener wurde, da jeder die eigenen Ideen enthemmter vorstellte.
Auch das Assoziationsspiel war für mich an der richtigen Stelle platziert, da die darauffolgende Arbeitseinheit von Ideenfindungen geprägt war. Im Vorfeld wurde so nicht nur unsere Kreativität spielerisch angekurbelt sondern auch das Reagieren auf und Weiterentwickeln von Ideen aller Teilnehmenden gefördert.
Das Schauspieler von solchen Übungen profitieren erscheint logisch, doch dass auch Firmen von den vielfältigen Übungen einen Nutzen davontragen, erscheint mir seit diesem Tag ebenso logisch. Denn am Ende des Tages gibt es noch so viele weitere Übungen, die alle für einen bestimmten Zweck entwickelt wurden (Enthemmung, Förderung der Spontanität etc.) und somit mit einer Gruppe die passenden Fähigkeiten trainieren kann.

Fazit

Für mich auf jeden Fall eine bereichernde Erfahrung und eine großartige Idee Workshops zu gestalten, sofern es sich thematisch anbietet. Wir haben durchaus viele verwertbare Ideen gemeinsam entwickelt, wovon bis heute einige bereits umgesetzt wurden. Auf die Frage, wie mir der Kreativworkshop gefallen hat, fällt mir auf jeden Fall immer als erstes ein: „Das hat Spass gemacht.“ Ein Workshop mit tollen Ergebnissen und zufriedenen Mitarbeitenden, was will man mehr?